Oratorium

Folgende Beiträge zum Schlagwort "Oratorium" sind bisher im CARUS Blog erschienen.

Schlagwortarchiv für: Oratorium

Simon Halsey über Elgars „The Dream of Gerontius“

Simon Halsey schreibt in den CARUS Highlights über Edward Elgars „The Dream of Gerontius“ – ein Meisterwerk, dem mehr Aufmerksamkeit gebührt.

9 Fragen an Joachim Linckelmann

Aufgrund des eingeschränkten Notenmaterials für Bläserquintett begann Joachim Linckelmann bereits zu Studienzeiten mit dem Arrangieren größerer Werke in kleinerer Besetzung, heute ist er für viele der Arrangements in unserer Kategorie „Große Werke in kleiner Besetzung“ verantwortlich.

Frieder Bernius über Mendelssohns „Elias“

Frieder Bernius schreibt in den CARUS Highlights über Mendelssohns „Elias“, eines der beliebtesten Oratorien überhaupt.

César Franck: „Les Béatitudes“

Franck selbst begriff sein Oratorium „Les Béatitudes“ als sein Hauptwerk. Die Uraufführung der Klavierfassung fand in Francks Privatwohnung statt. Eine „echte“ Uraufführung der Orchesterfassung mit über 250 Mitwirkenden gab es erst nach dem Tod des Komponisten im Jahr 1891 in Dijon. Sie war ein überwältigender Erfolg, ebenso wie die Pariser Erstaufführung im März 1893.

Haydn: Die Sieben letzten Worte

Dass ein Komponist ein eigenes Werk in drei verschiedenen Fassungen herausbringt, ist durchaus ungewöhnlich. Genau das hat Joseph Haydn aber mit seiner Vertonung der Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze getan: Das Werk gibt es in der ursprünglichen Version für Orchester, sodann in einer Bearbeitung für Streichquartett und – ergänzt um Singstimmen und mit modifizierter Instrumentierung – in der Form eines Oratoriums. Man geht sicherlich nicht falsch, diese dreifache Bearbeitung als ein Zeichen der hohen Wertschätzung zu deuten, die Haydn seiner Komposition entgegengebracht hat.

Sehnsucht nach Frieden

Pablo Casals‘ Oratorium „El Pessebre“ (Die Krippe) ist ein Mahnmal für Frieden und Humanität. Entstanden ist das Werk unter dem Eindruck der Schrecken des spanischen Bürgerkrieges und des 2. Weltkriegs und hat mit seiner Botschaft bis heute nichts an Aktualität verloren. In der Fassung für Chor und Orgel von Klaus Rothaupt ist das Werk für Chöre eine spannende Alternative zu opulent besetzten Weihnachstoratorien.

Haydn Oratorien

Die Edition von Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“

Worauf bezieht sich eine Urtext-Ausgabe, wenn kein Autograph vorhanden ist? Welche Erkenntnisse lässt der Vergleich verschiedener Quellen zu  – seien es Abschriften oder Drucke, Stimmen oder Partituren? Wo begegnet man immer wieder Fehlern? Der Musikwissenschaftler Ernst Herttrich, der bei Carus u.a. Beethovens Messen in Urtext-Ausgaben vorgelegt hat, zeigt an der Neuausgabe von Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“, was sich aus unterschiedlichen Quellen lesen lässt und warum sich diese Edition ausnahmsweise an mehreren Quellen orientiert.

Händel in London

Händel in London

Als Georg Friedrich Händel 1710 das erste Mal über den Ärmelkanal segelte, befand sich London in einem gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung. Der Bauboom veränderte das Stadtbild der mit fast 630.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Europas, der Finanzmarkt wuchs und erlebte den ersten Aktiencrash, die sozialen Gegensätze waren krass, aber ein einfacher Musiker konnte wie Händel als reicher Mann sterben. Inmitten des Trubels der heutigen Millionenstadt können wir uns noch heute auf einen Stadtspaziergang auf den Spuren Händels begeben.

Mendelssohn: Paulus

Das Oratorium „Paulus“ ist das Lieblingsstück von Philipp Schweizer, weil Musik und Inhalt hier Hand in Hand gehen und sich dem Hörer intuitiv erschließen. Die Auseinandersetzung zwischen denen, die Jesus Christus als Gottessohn anerkennen, und denen, die am jüdischen Glauben festhalten, könnte kaum mitreißender dargestellt werden…

Händel: Alexanderfest

Zum Lieblingsstück ist für Reiner Leister ein ganz bestimmter Satz aus dem Alexanderfest geworden, bei dem er sich während seiner Chorproben schon nicht das Grinsen verkneifen konnte: „The many rend the skies“ (Der ganze Chor erheb’ ein Lobgeschrei). Und während der deutsche Text zum Schmunzeln animiert, reißt die Energie der virtuosen, polyphonen Musik mit!