Persönlichkeiten

Wir beleuchten interessante Biographien oder berichten über besondere Aspekte im Wirken von Komponisten: Bach, Mozart oder Mendelssohn, Matsushita, Miškinis oder Mocnik. Und wir stellen Ihnen die Interpret*innen in unserem Label vor, z.B. Frieder Bernius und den Stuttgarter Kammerchor, Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Cantorey oder das Calmus Ensemble. Darüber hinaus können Sie unsere Herausgeber*innen kennenlernen, allesamt wahre Expert*innen in Sachen Chormusik, die zu ihren Editionen bei Carus berichten.

Frieder Bernius über Mendelssohns „Elias“

Frieder Bernius schreibt in den CARUS Highlights über Mendelssohns „Elias“, eines der beliebtesten Oratorien überhaupt.

Gründung des Carus-Verlags

Nachdem es keine zufriedenstellende gedruckte Ausgabe von Vivaldis Gloria gab, beschloss Günter Graulich kurzerhand für seinen Chor die Noten selbst aus den Autographen abzuschreiben. Die Nachfragen nach der Ausgabe wuchsen und damit auch die Notwendigkeit sie zu drucken. Damit schlug die Geburtsstunde des Carus-Verlag.

Heinrich Schuetz - 350. Date of death

Mit Schütz durch das Jahr

Am 16.11.1672 verstarb in Dresden hochbetagt der kurfürstliche Kapellmeister Heinrich Schütz. Der 350. Todestag im Jahr 2022 gibt uns Gelegenheit an einen der wichtigsten und wegweisendsten Komponisten unserer Musikgeschichte zu erinnern.

Telemann: Lutherische Kirchenmusik

Nachdem Georg Philipp Telemann im 19. Jahrhundert tief in den Schatten Bachs gerückt und fast vergessen worden war, trat er mit der Renaissance der Alten Musik im 20. Jahrhundert vor allem als Instrumentalkomponist ins Bewusstsein der musikalischen Öffentlichkeit. Das Vokalwerk dagegen verblieb noch lange im Schatten und folgte der Entwicklung nur zögernd. Dabei steht es dem Instrumentalwerk an Kunstrang und Vielfalt nicht nach.

J. S. Bach: Johannes-Passion

Bach zog in seiner Johannes-Passion alle Register: Das aufgebotene Orchester umfasste bereits in der Urfassung des Stücks nahezu alle denkbaren Instrumente (abgesehen von Blechblasinstrumenten, deren Einsatz in Passionsmusiken undenkbar war). Sein namentlich unbekannter Textdichter bediente sich einer sehr bildhaften Sprache. Der wuchtigen Sprache fügte Bach ein Meer an musikalischen Affekten hinzu, das in seiner Vielfalt und Vielschichtigkeit überwältigend und im besten Sinne „theatralisch“ ist. 

César Franck: „Les Béatitudes“

Franck selbst begriff sein Oratorium „Les Béatitudes“ als sein Hauptwerk. Die Uraufführung der Klavierfassung fand in Francks Privatwohnung statt. Eine „echte“ Uraufführung der Orchesterfassung mit über 250 Mitwirkenden gab es erst nach dem Tod des Komponisten im Jahr 1891 in Dijon. Sie war ein überwältigender Erfolg, ebenso wie die Pariser Erstaufführung im März 1893.

Charpentiers Kompositionstalent

Charpentiers umfangreiches Œuvre – allein an kirchenmusikalischen Werken schrieb er an die 500 Einzeltitel – zeichnet sich in seiner ganzen Breite aus durch ein bemerkenswert hohes Qualitätsniveau, außerdem durch eine besondere Schönheit sehr bescheidener, unprätentiöser Art, die manchen seiner im selben Metier tätigen Zeit­genossen wohl eifersüchtig machen konnte.

Mit den Ohren sehen

Schütz komplett – in 20 Folgen auf insgesamt 28 Tonträgern hat Carus das gesamte Œuvre von Heinrich Schütz auf CD veröffentlicht. Dieses Jahr ist die Gesamtbox der vielfach ausgezeichneten, in dieser Form bislang einmaligen Schütz-Gesamteinspielung des Dresdner Kammerchors erschienen. Spiritus Rector des Projekts ist der Gründer und Leiter des Dresdner Kammerchors, Hans-Christoph Rademann.

Verdi: Das Requiem – und sonst?

Die Messa da Requiem ist wahrlich das eindrucksreichste Werk Verdis, aufgrund seiner Besetzungsgröße jedoch kaum im Originalen umsetzbar. Neben diesem Meilenstein hat Verdi noch weitere geistliche Werke geschaffen.

Sinfonische Prinzipien in Bruckners a cappella Werken

Während es bereits eine Untersuchung Bruckners Kompositionstechniken in seinen Orchestermessen gibt, fehlt ein solches Werk für dessen a capella Kompositionen. Dass hier jedoch auch besondere sinfonische Formzusammenhänge erkennbar sind, möchte Jan Schumacher im Folgenden kurz umreißen…