6 Fragen an Nana Forte
Nana Forte ist eine slowenische Komponistin, deren Schaffen von Chor- und vokal-instrumentaler Musik bis hin zu Orchester- und Bühnenwerken reicht. Im Interview gibt sie uns Einblicke in ihre kompositorische Arbeit.
Wir beleuchten interessante Biographien oder berichten über besondere Aspekte im Wirken von Komponisten: Bach, Mozart oder Mendelssohn, Matsushita, Miškinis oder Mocnik. Und wir stellen Ihnen die Interpret*innen in unserem Label vor, z.B. Frieder Bernius und den Stuttgarter Kammerchor, Hans-Christoph Rademann und die Gaechinger Cantorey oder das Calmus Ensemble. Darüber hinaus können Sie unsere Herausgeber*innen kennenlernen, allesamt wahre Expert*innen in Sachen Chormusik, die zu ihren Editionen bei Carus berichten.
Nana Forte ist eine slowenische Komponistin, deren Schaffen von Chor- und vokal-instrumentaler Musik bis hin zu Orchester- und Bühnenwerken reicht. Im Interview gibt sie uns Einblicke in ihre kompositorische Arbeit.
Es gibt Stress im Zirkus! Der Direktor setzt seine Artisten unter Druck, ein Aufziehmännchen verlässt die Manege – und am Ende führt der Zusammenhalt doch zu einem Neubeginn. Mit dieser Geschichte gewann die Komponistin, Pianistin und Pädagogin Anne Riegler den ersten Preis beim Kompositionswettbewerb BÜHNE FREI. Im Interview spricht sie über ihr Kindermusical „Aus der Reihe getanzt“.
Das aristokratische Wien Ende des 18. Jahrhunderts. An einer Person kommt man im Musikleben nicht vorbei: Marianna von Martines (1744 – 1812). Zu Lebzeiten ist sie eine Institution und sowohl als Interpretin und Lehrerin als auch als Komponistin hoch angesehen.
Georg Friedrich Händel ist der Schöpfer des englischen Oratoriums. Als er 1732 seine Esther als geistliches Drama ohne szenische Aktion erstmals auf die Bühne des Londoner King‘s Theatre brachte, begann eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Das Opernpublikum begeisterte sich so sehr für die neue Gattung, dass Händel, der nicht nur Komponist, sondern auch Theatermanager war, fortan mit Oratorien über biblische Stoffe seine Opernhäuser füllte. Den Messiah und später auch andere Oratorien zu karitativen Zwecken aufzuführen, war vor allem einer der Triebkräfte für die Entwicklung der großen Musikfeste, die seit dem frühen 18. Jahrhundert zunächst in Großbritannien und etwas später auch in Deutschland und anderen Ländern veranstaltet wurden.
Mich inspiriert schon allein der Gedanke, dass Menschen überhaupt Musik erschaffen können.
Wenn ich nur eines auswählen kann, dann glaube ich, dass ich mich für das erste Mal entscheiden muss, als ich Claude Debussys Trois nocturnes hörte. Das war für mich ein echter Augenöffner. Ich hatte noch nie zuvor Musik gehört, die auf diese Weise komponiert worden war.
Ich hatte die Gelegenheit, die drei Chöre für Pendereckis Lukas-Passion an der Indiana University vorzubereiten, als Penderecki selbst 2017 zu Besuch kam.
In meiner Kindheit wurde ich stark von Debussys Klavierwerken inspiriert und auch visuell von Michio Mamiyas Partitur der Klaviersonate Nr. 2, während meiner späten Teenagerjahren von Lachenmann, Ligeti, Kurtag, Webern und Aperghis.
Besonders inspirierend finde ich Lili Boulanger, die in ihrem kurzen Leben so schöne Musik erschaffen hat, Igor Strawinsky für die Farben, sowie im Musiktheater vor allem Mozart und Verdi, von denen man einfach alles lernen kann.
Ich habe mit 12 Jahren einen Popsong geschrieben, der ‚Fire‘ hieß. Ich erinnere mich, dass er in C-Dur war und dass die Musik, die stark von Elton John beeinflusst war, besser war als der Text, der schockierend war!
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